Paul Huf

Eine Forschungsreise wider das Vergessen

2011 jähren sich die Einrichtung der „Judensiedlung Milbertshofen“ im Münchner Norden und die ersten Deportationen von dort in die Vernichtungslager zum 70. Mal.

Zu diesem Jahrestag unternimmt der Künstler Paul Huf eine Reise nach Osteuropa, in die Orte der Deportationen aus München. Er wird begleitet von dem Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden Ernst Grube, der Pädagogin Helga Hanusa und der Journalistin und Autorin Renate Eichmeier. Ihr gemeinsamer Zugang zum Thema ist essayistisch-dokumentarisch. Das Team teilt die Überzeugung, dass „das Unbeschreibliche“ emotional und künstlerisch erforscht und vermittelt werden kann.

Mit Hilfe dieser interdisziplinären Forschungsreise soll die Öffentlichkeit an die Ereignisse vor 70 Jahren erinnert werden und zwar mit einer neuartigen Form: Aus einem visuell-literarischen Reisebericht wird ein prozessuales Denkmal gegen das Vergessen in Milbertshofen.


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Programm zur Reise



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20. – 29. Juni 2011: Ernst Grube und Paul Huf gehen auf die Vorbereitungsreise in die Tschechische Republik, nach Polen und Litauen.

6. – 20. November 2011: Ernst Grube und Paul Huf gehen gemeinsam mit weiteren Begleitern auf Eine Forschungsreise wider das Vergessen mit täglicher Übertragung der Eindrücke (Fotografie, Zeichnung, Texte) auf Projektionsflächen am Kulturhaus Milbertshofen

20. November, 15:00 Uhr: Gedenkstunde anlässlich des 70. Jahrestages der ersten Deportation Münchner Juden nach Kaunas im Kulturhaus Milbertshofen
Eine Veranstaltung der LH München mit dem NS-Dokumentationszentrum, dem Stadtarchiv und der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG). Es sprechen Oberbürgermeister Christian Ude und die Präsidentin der IKG Dr. h.c. Charlotte Knobloch.
Im Anschluss gehen die Beteiligten zum Gedenken zum Güterbahnhof Milbertshofen.

1. Dezember, 18:00 Uhr: Ausstellungseröffnung "Eine Forschungsreise wider das Vergessen" im Kulturhaus Milbertshofen
Gemeinsam mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, vertreten durch den Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers

Fr., 27. Januar 2012, 19:00 Uhr: Finnissage mit Präsentation der BR-2-Reportage "Nahaufnahme: Tod im Osten" von Renate Eichmeier über "Eine Forschungsreise wider das Vergessen"


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